
Hans-Jürgen Schäuble
“Maschinen – Geschöpfe des Menschen”
Angelehnt an die Forschungsarbeit von Paul Emberson, wird in diesem Buch die Entwicklung der Technik seit dem Beginn des industriellen Zeitalters aufgezeigt und mit der ihr zugrundeliegenden menschheitlichen Bewusstseinsentwicklung zusammengeschaut.
Ein Bogen wird geschlagen von Francis Bacon (1561–1626), dem in gewisser Weise Begründer des binären Denkens – über die Mechanisierung des Webstuhles im 18./19. Jahrhundert; die Frage nach dem Wesen der Elektrizität (Nikola Tesla); alternative Erfindungen (Keely-Motor); Rudolf Steiner und seine künstlerische Auseinandersetzung mit dem maschinellen Wesen; die moderne Quantenmechanik; die ersten Rechenmaschinen und den Computer; das World Wide Web und die digitale Technik – bis hin zur Künstlichen Intelligenz.

Svenja Leiber
“Nelka”
Svenja Leiber ist wieder einmal ein einzigartiges Sprachkunstwerk gelungen. Kennt man die Geschichte der Zwangsarbeiter, so kennt man sie so noch nicht.
Historisch und doch das Schicksal eines Menschen. Aber im wesentlichen ist das Innenerleben verwoben mit einem wunderschönen Wissen über den Apfel als Ganzes.

Byung-Chul Han
“Ohne Respekt”
In seinem neuen Essay seziert Byung-Chul Han mit analytischer Schärfe und poetischer Tiefe den dramatischen Verfall einer zentralen sozialen Tugend: Respekt. Was einst das Fundament des Zusammenlebens war, droht heute in einer von Narzissmus, Wettbewerb und digitaler Enthemmung geprägten Gesellschaft zu verschwinden.

Michael Bockemühl
“Alberto Giacometti”
In seiner Vorlesung zu Alberto Giacometti zeigt uns der Kunstwissenschaftler und Wahrnehmungsforscher Michael Bockemühl von der Universität Witten/Herdecke, wie sich dieser Künstler immer mehr von den Konventionen und Erwartungen seiner Zeit befreite und in der Essenz seiner Arbeit überhaupt nichts von seinem künstlerischen Umfeld angenommen hat, sondern „einen so eigenen, geradezu eigensinnigen Weg gegangen ist, dass er heute zwar hoch bewundert wird, aber letztlich immer wieder als ein Fremder vor uns steht.“
„In künstlerischer Hinsicht bin ich noch ein Kind, das sein ganzes Leben vor sich hat, um zu entdecken und zu schaffen. Ich will etwas, aber ich werde nicht wissen, was es ist, bis ich es geschafft habe.“ – Alberto Giacometti

Irene Diet
“„Von jeher“. „Mein Lebensgang“ und das Geheimnis der Individualität Rudolf Steiners”
Der heutige Mensch hat das Geheimnis des Mysteriums verloren. Er kann es nicht mehr erleben. Dies ist die wohl wichtigste Erfahrung, die sich mir beim Schreiben dieses Buches eingestellt hat. Angesichts der vielen Seiten anthroposophischer Sekundärliteratur, die ich für dieses Buch gelesen habe, verdichtete sich diese Erfahrung immer mehr: Selbst – oder gerade – Anthroposophen bezeugen diesen Verlust, obwohl doch Rudolf Steiner so in die Welt getreten ist, dass er zum Inbild des neuen Mysteriums der Menschheit werden müsste.
Einhundert Jahre, nachdem Rudolf Steiner „Mein Lebensgang“ abgeschlossen hat, übergebe ich das Buch der Leserschaft, in der Hoffnung, dass es dazu beitragen möge, das in Rudolf Steiner verkörperte neue Menschheits-Mysterium erneut aufleuchten zu lassen.

Milena Janitzki
“Anthroposophische Heilpädagogik im Waldorfkindergarten”

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